Auf zu neuen Welten

Posted in Homepage, Leben on 25. März 2009 by zaubaer

„Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders“ (Herbert Grönemeyer)

Ich scheine ja ein Mensch zu sein, der in der Veränderung lebt. Die Städte kommen und gehen, ich bin viel unterwegs und vieles ändert sich. Manchmal nur Kleinigkeiten und nach Monaten fällt mir auf, dass etwas anders ist. Es gibt auch viele mittelgroße Veränderungen, an die ich mich meistens recht schnell gewöhne. Und dann gibt es da noch solche Umbrüche, die wirklich einiges ändern. Ab und an ist es die Liebe, aber sie scheint mich zur Zeit nicht sehr zu mögen.

Diese Umbrüche ziehen meistens noch weitere Veränderungen nach sich. Wenn sich schonmal was Großes ändert, kann man doch gleich die Gelegenheit nutzen und ein bisschen entrümpeln. Und das will ich tun.

Genug nun des philosophierens. Schließlich hab ich nicht sowas wie Philosophie studiert. Fertig mit dem Studium bin ich trotzdem und damit verlasse ich auch München, wo ich in den letzten dreieinhalb Jahren gewohnt, studiert und gefeiert habe. Erstmal geht es ein paar Monate wieder nach Köln (worüber ich garnicht traurig bin).

Schluss mit dem Studentenleben! Auf zum arbeitenden Volk! Aber schön wars doch, so in den Tag hinein leben zu können, eine gute Mischung aus Party und Studium zu finden. Eine wundervolle Zeit.

Was ändert sich noch? – Hier auf der Seite wird sich etwas ändern. Aber was, verrat ich noch nicht. Ich muss jetzt nochmal eben die letzten Tage genießen :)

Berlin

Posted in Leben, Web on 29. Januar 2009 by zaubaer

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Angenehme mit dem Interessanten verbinden. Das hab ich Anfang April vor, wenn ich nach Berlin fahre. Und da ich zu der Zeit sowieso Urlaub machen wollte, passt das ganz gut. Zum einen ist in Berlin die Re:publica (ich werde dann von dort bloggen) und zum anderen freue ich mich, Bekannte wiederzutreffen und einige virtuelle Bekanntschaften in Reale umzuwandeln ;).

Ach ja, und das Feiern soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Ist alles schon in Planung :)

Im Moment hab ich aber erstmal noch einiges zu tun. Bis dahin also!

Alles Weg!

Posted in Web on 12. Januar 2009 by zaubaer

Alles ist weg. Also wirklich alles. Der Super-GAU schlechthin. Mir fehlen die Worte und „ärgerlich“ ist weit untertrieben. Denn da waren ja auch wichtige Sachen dabei, vom Studium zum Beispiel. Meine Bilderssammlung! Die Musik, meine Dokumente! Der ganze Rest. Ca. 150 Gigabyte davon sind unersetzbare Daten. Futsch! %§$“/#!

Wie es dazu kam? Kurz gesagt: Beim Backup aufspielen ist mir mein Backup abgeraucht. Ob noch was zu retten ist? Diverse Datenwiederherstellungsprogramme haben bis jetzt nichts gebracht. Die Festplatte ist wohl noch OK, hat aber alles vergessen, was jemals drauf war. Narf. Mein letztes DVD Backup ist schon über ein Jahr her und selbst da ist nicht alles drauf. Waaaahhhh!

[
Edit: Mit einigem Geschick und den richtigen Tools konnte ich das Wichtigste  wiederherstellen. Vor allem die 5GB Fotos sind wieder da. Dass die Bilder meiner Ex nicht mehr dabei sind, ist jetzt nicht so tragisch ;). Einige Excel-Tabellen fehlen auch noch, aber die muss ich wohl neu erstellen.
]

Geilste Aufgabenstellung ever

Posted in Leben, lol on 9. Januar 2009 by zaubaer

„Ihr Traum ist es mit Ihrem Dreier-BMW über die Leopoldstraße mit 200kmh zu brettern. Nehmen Sie an es gibt keine Straßenverkehrsordnung, nur die Café-Besitzer würden entscheiden ob Sie das machen dürfen oder nicht. Wie viel wären Sie bereit für Ihren Traum zu bezahlen? Glauben Sie, dass das die gesunkenen Einnahmen der Café-Besitzer (durch Lärm/Abgasbelastung) kompensieren könnte? […]“

Na, wieviel wärest Du zu zahlen bereit?

Feiern zwischen den Tagen

Posted in Leben on 6. Januar 2009 by zaubaer

Mit „zwischen den Tagen“ bezeichnet man üblicherweise die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, jene Zeit, in der viele meines Alters mal Zuhause bei ihren Eltern vorbeischauen (ganz biblisch, als gäbe es eine Volkszählung), viele Menschen Urlaub haben und Schwimmbäder dicht sind. Auch ich machte mich auf zu dem Ort, den ich meine Heimat nenne und der sich im angenehmen Dunstkreis Kölns befindet. Nicht nur wegen der Familie, sondern vielmehr um alte Freunde wiederzusehen und natürlich zu feiern.

Jeden einzelnen der Abende aufzuzählen, an denen ich unterwegs war sprengte hier allerdings den Rahmen. Nein, nein. Aber es war zum Großteil klasse, deshalb will ich hier eine kleine Zusammenfassung geben:

  • Schwesterlein und Sascha eingepackt – helle nervige, weibliche Stimme (Cave) – Abrocken (MTC) – auf dem Heimweg wieder umkehren und weiterfeiern bis Ultimo (Roonburg) – das war der Freitag vor Weihnachten in Köln.
  • Spät an der Hütte ankommen, freudige Begrüssung – Neuigkeiten mit Freunden austauschen – tanzen à la 3 Tenöre – weitertanzen auf engem Raum – Jemand verbrennt sich am Ofen und kühlt die Stelle mit einem eisernen Vorschlaghammerkopf – schlafen von 3 bis 5 Uhr – das war der 23. an der Pfingsthütte.
  • Ein wenig Wärme durch den Heizpilz, später mehr durch das Feuer – alte Freunde und neue Gesichter – Irish Coffee und Bier bis zum Abwinken – um 4 Uhr 800m Heimweg – das war der Irish Coffee-Abend beim Sascha.
  • Raclette im Partykeller – kaum ein ernsthaftes Gespräch (Mann, war das klasse!) – um Mitternacht böllern auf der Straße – Leute, die Fleischsaft trinken (unwissentlich … chrchrchr) – Titellieder alter Zeichentrickserien erraten (und laut mitsingen) – um halb 9 Uhr morgens zu zweit das letzte Bier leeren – na, was war das wohl? Genau, Silvester und zwar beim Jens.

Es war, als wäre ich nie weggewesen. Als hätte ich die Freunde nie zum Studieren in München zurückgelassen. Gleichzeitig leben, als würde man sich nie wieder sehen. Eine ehrliche Freundlichkeit, die in dem Menschen liegt und die es so nur im Rheinland gibt. Ich möchte noch mehr darüber schreiben, vielleicht später einmal.

Feiern in München IV

Posted in Leben on 16. Dezember 2008 by zaubaer

Da ich am Vorabend bei einer Geburtstagsfeier in der Schandgeige schon genug für 2 Abende getrunken hatte, fahre ich am Samstag also mit dem Auto zum Kunstpark. Da sonst keiner mit will, zieh ich mit Dani alleine los. Nach einer – zugegebenermaßen – etwas umständlichen  Parkplatzsuche in der Nähe des Ostbahnhofs sind wir auch so gegen 12 Uhr da.

Erstes Ziel: Der Titty Twister. Das ist eine kleine, aber feine Bar ganz im Stil des gleichnamigen Ladens aus dem Film „From Dusk Till Dawn“. Hier läuft Metal und Hardrock, also ganz mein Geschmack. Zudem ist es nicht ganz eine Bar wie jede andere. Nach dem seltsamen Blick des Türstehers und der ausweichenden Antwort auf die Frage, warum ich denn Danis Eintritt nicht mitbezahle (ich Unhold aber auch!) betreten wir den Laden. Er ist voll. Sogar so voll, dass kaum noch Platz zum Pogen ist. Es sind eben mal wieder ein paar Junggesellenabschiede unterwegs. Dani und ich drängen uns erstmal zur Bar, um den Tequilagutschein vom Eingang einzulösen und gleich was zu trinken zu bestellen. Aus meinem „Die zwei Tequila, ein Wodka-Bull und eine Cola“ macht der Barmann zwei Tequila, einen Wodka-Bull und einen Wodka-Cola. Schön, gut dann trink ich den halt. Schließlich fahr ich erst in ein paar Stunden. Wir suchen uns ein Plätzchen mit weniger Durchgangsverkehr und erfreuen uns an der Musik. Das ist das Schöne an solchen Läden, die Leute kommen hierher, weil sie die Musik mögen und man sieht selten ein unzufriedenes Gesicht. Eine nette Atmosphäre. Bis zu dem Punkt, an dem die Stripperin auf die Bar steigt und anfängt zu Tanzen. Dann werden Angetrunkene schonmal etwas rücksichtslos, um mehr davon zu sehen. „Halb so wild,“ denk ich mir, „schließlich sind wir hier unter Metallern.“ Die sind nämlich meistens ganz freundlich. Eine seltsame Ausnahme bildet der langhaarige Typ Mitte 30, den die Musik mehr zu beeindrucken scheint als die Stripperin und der das bewegungsintensiv kundtut.

Neben der Stripperin, die hier etwa zweimal am Samstag Abend auftaucht, passiert samstags im Titty Twister noch etwas anderes, auf das sich vor allem Dani freut: Tequila-Runden. An den zwei Bars steigen die Barkeeperin und der Barkeeper auf den Tresen und gießen den lechzenden Gästen Tequila in den Mund. Dazu läuft – klassisch – der Tequila-Song. Danach merke ich schon, wie Dani langsam unruhig wird. Es ist immernoch proppenvoll hier und sie möchte ja noch ins Willenlos. Eine etwas ungewöhnliche Helligkeit reißt mich aus meinen Gedanken. Ich drehe mich um und sehe den Barmann hinter der anderen Bar Feuer spucken. Sieht natürlich cool aus, vor allem als er versehentlich Teile der Einrichtung in Brand setzt. Aber es ist einfach passend, als die aufgehängten Plastiktotenköpfe an der Decke anfangen, von Innen zu brennen. Wir trinken noch eine Cola und machen uns dann auf den Weg. Der Frage des Türstehers, warum wir schon gehen, kann ich wieder nur mit einem Schulterzucken beantworten. Ich mag den Laden.

Das Willenlos. Darüber berichtete ich ja schon einmal. Nun ist es ja nicht so, dass ich dort immer nüchtern bin. Dieses Mal wär ich es gerne nicht gewesen. Viel junges Gemüse ist an diesem Abend dort, die Hälfte der Musik mag ich nicht, da hätt ich doch gerne zwei bis vierundreißig Bier. Die alkoholfreien Cocktails decken sicher noch den morgigen Tagesbedarf an Vitaminen. Nicht viele ansprechende Frauen sind heute da. Und wenn selbst Dani sagt, dass bei einem Mädchen (enges, die Rettungsringe betonendes Top, betrunken) schon alles zu spät ist, dann muss da doch was dran sein. Dennoch halte ich es eine ganze Weile lang aus, war ich doch früher mal fast jede Woche hier.  Als aber Lieder kommen wie „Krawall und Remmidemmi“ oder „Drei Tage wach“, hört es langsam auf. Das letzte Mal, als die hier liefen, bin ich in den Titty Twister geflüchtet. Aber Dani sieht nicht danach aus, als wollte sie da heute nochmal rein. Sehr schade. Einige Minuten später gehen wir dann.

Nächstes Mal trink ich wieder was. Oder bleibe im Titty Twister. Oder besser beides! ;)

Back in Black Teil 2

Posted in Homepage, Leben on 16. Dezember 2008 by zaubaer

Nun ist es ja schon eine geraume Weile her, dass ich hier wieder etwas Aktivität ankündigte. Da kam mir nur einiges dazwischen. Sei es der chronische Zeitmangel oder die Schreibunlust, irgendwie hab ich’s nicht geschafft. Das soll sich jetzt ändern. Schließlich gib es wieder etwas zu erzählen. Das ist nämlich noch so ein Punkt, der mich vom Schreiben abgehalten hat: War ich mal feiern, passierte entweder nichts aufregendes oder es wäre ohne ausführliche Details zu den Personen nicht schreibenswert gewesen. Und ich möchte hier natürlich niemanden bloßstellen.

Da ich zwischen den Tagen in Köln sein werde, alte Freunde besuchen und mit ihnen feiern gehen werde, wird es da auch bestimmt neuen Stoff geben.

Bis dahin!

Back in Black!

Posted in Leben on 28. Juli 2008 by zaubaer

Wie einst AC/DC tauche ich nun aus der Versenkung auf. Fertig ist die Diplomarbeit! ICQ auf online! Twitter an! Skype! Blogs lesen! … Nein. Zuallererst und vor allen Dingen mal gar nichts tun. Dann ein Bierchen. Und laute Musik. Das ist wichtig. Ihr findet mich am Badesee. Und wenn ich nicht hier bin, dann bin ich aufm Sonnendeck. Oder am Radar. [Ich ärgere grade die Nachbarn mit dem Lied ;)]

Ab jetzt bin ich auf jeden Fall wieder öfters zu lesen. Auch in Twitter. Und danke all denen, die mich dort nicht verlassen haben. Jetzt hab ich noch immer Blut im Kaffee. Das werde ich in den folgenden Stunden durch Bier austauschen. Leckeres, kühles Bier. Und dann gibts bald auch wieder Geschichten vom Feiern, versprochen!

Abwesenheitsnotiz

Posted in Leben, Web on 19. Juni 2008 by zaubaer

Nun geht es los! Die heiße Phase meiner Diplomarbeit. Wie schon in den letzten Wochen werde ich auch die nächsten 3-4 Wochen kaum Zeit finden, aktiv zu bloggen. Mein Twitter-Account leidet auch schon unter meiner Abwesenheit, aber es gibt eben im Moment wichtigere Dinge.

Aber keine Angst, ihr Leser. Ich werde danach weiterbloggen, weitertwittern und wieder ansprechbar sein. Habt ein wenig Geduld.

Bis dahin.

Twitter ist kaputt!

Posted in Web on 20. Mai 2008 by zaubaer

Das gibts ja nicht! Mein Hintergrundrauschen ist weg. Das angenehme Gequatsche nebenher. Auch wenn ich in den letzten Tagen recht wenig darin schrieb, war es doch angenehm auf dem zweiten Bildschirm immer Thwirl offen zu haben. Gleich neben der ICQ-Leiste. Und nun ist es Off, nicht erreichbar.

Dann greif ich mal auf das andere Medium zurück, dass ich in letzter Zeit auch vernachlässigt habe: Meinen Blog. Und werde gleich auch endlich mal den Pfingsten-Artikel fertig schreiben. Los geht’s!

Ach ja, und falls mir kritische Stimmen eine neue Sucht unterstellen wollen: Ja, vielleicht. Aber alles nicht so ernst nehmen.

[Edit

Notiz am mich selbst: Wenn Twitter wieder geht, auf diese Artikel aufmerksam machen.

Erneutes Edit: scheinbar ist nur MEIN twitter kaputt … *koppkratz*

]

Pfingsthütte 2008

Posted in Leben on 16. Mai 2008 by zaubaer

Wahnsinn, was für ein Wetter! Ich bin so rot im Gesicht von Montag Nachmittag. „drei kühe und nen wald verfeuern aber keinen lichtschutz“ sagt B.

feuer

Das war aber auch klasse! Viele coole Leute, ne Menge Spass und viel Alkohol. Dazu noch Wetter wie auf den Malediven. Das haben aber wohl alle mitbekommen, die nicht den Fehler gemacht haben, Deutschland über Pfingsten zu verlassen. Festival-Feeling, abends ums Feuer sitzen, nachts ums Feuer sitzen, morgens ums Feuer sitzen. Mal ein bis 3 Stunden auf einem der Sofas schlafen, ab und zu zum Duschen nach Hause. Etwa 15 Stamm-Leute und abends immer eine Menge Freunde und Besucher. Lustige Szenen mit Betrunkenen, aber keiner verletzt sich ernsthaft. Unkraut vergeht eben nicht. Zu jeder Tages- und Nachtzeit grillen, wenn man Hunger hat. Oder Rührei über der Glut machen. Sich darüber amüsieren, dass alle CD’s innerhalb von 5 Stunden in der Hütte mit Bier überschüttet und zerkratzt sind oder dass seit 3 Stunden dieselbe CD läuft und sie dann endlich austauschen.

tag

Das ist Pfingsten auf der Pfingsthütte. Hab ich was vergessen? Bestimmt. Ich freue mich auf das nächste Mal :D

nacht

Dies und Das

Posted in Leben on 7. Mai 2008 by zaubaer

Oh, der letzte Eintrag ist ja schon was länger her, da muss etwas passieren. Und ein Impressung brauche ich auch noch … mal sehn wo ich mir eins klaue. Zwar bin ich zur Zeit vielbeschäftigt mit meiner Diplomarbeit, aber so ein bisschen Zeit bleibt auch. Zumal ich grade den Lehrstuhl nicht erreiche. schneyra nannte es schon einen Leerstuhl ;)

Ich hoffe, das Wetter hält sich noch bis nach Pfingsten, sonst wird das Wochenende nur halb so schön. Am Wochenende bin ich nämlich Zuhause. 4 Tage feiern auf der Pfingsthütte! Und das sieht so aus:

Da feiern wir nun schon seit Jahren jedes Jahr an Pfingsten von Samstag bis Montag durch (ok, zwischendurch mal Zuhause Duschen). Ein riesen Spass wird das. Ok, und es wird ziemlich alkoholisch. Hier an der Strichliste zu sehen (1 Strich = etwa 0,5l). Ein lockeres Zusammensein, ohne Verein, Verpflichtungen. Alles freiwillig und dementsprechend regiert die Anarchie auch ein bisschen. Probleme gab’s aber noch nie.

Natürlich werde ich nächste Woche darüber berichten und ich freue mich jetzt schon auf die irren Fotos :)

Edit: Nein, wir sind nicht alle Punks. Ein paar Dorfkinder, ein paar Städter und einige, die einfach daran Spass haben, mal etwas anders zu feiern.

Happy Birthday!

Posted in Web with tags , on 30. April 2008 by zaubaer

Ein toller Tag ist heute. Die Sonne scheint und es hat so um die 20°C. Aber das, was heute Geburtstag feiert, interessiert das alles nicht. Auch wenn es bekannter ist als Michael Jackson, Millionen glücklich macht und hässlichen und schüchternen Menschen eine neue Lebensperspektive geben kann. Denn einfach ist es, damit umzugehen, seit einigen Jahren wird es sogar noch einfacher.

Die Rede ist vom INTERNET! Vor genau 15 Jahren wurde es für die Allgemeinheit freigegeben. Und eigentlich müsste mal eher dem sogenannten „Erfinder“ des Internets gratulieren, ohne dessen Standards das wohl nix geworden wäre: Tim Berners-Lee.

Nach Jahrhunderten mühevoller Buchrecherche such ich heute im Internet schneller nach Informationen für meine Diplomarbeit, als ich damals durch den Eingang der Bibliothek gegangen wäre. Gerade in den letzten Jahren ist das Internet zum Strom- und Wasseranschluss gleichgezogen. Das war vor 10 Jahren noch ganz anders, als ich meine ersten Erfahrungen mit dem mysteriösen Medium machte. Teuer war es, langsam und ein bisschen hässlich, das alte Internet. Schwarz/Weiß im Vergleich zur heutigen bunten Vielfalt. Schattenseiten? Na, klar, hunderte! Die Menschen müssen nur damit umzugehen wissen und nicht in der virtuellen Realität ihres WoW-accounts versinken.

Ich werd heute mal einen auf das Internet trinken. Das unser reales Leben bereichern oder zerstören kann und das nur durch eine wahnwitzig hohe Anzahl an Einsen und Nullen.

Feiern in Köln I

Posted in Leben on 22. April 2008 by zaubaer

Wenn ich schonmal Zuhause bin, dann muss ich auch immer weggehen. Schnappe mir meine besten Freunde und auf gehts nach Köln. Es mag äußerlich schönere Städte geben, aber keine ist so symphatisch. Wenn es auch Ecken gibt, die man nur einmal sehen will. Doch dazu gleich mehr.

Diesmal sind wir nur zu Zweit. Einer war noch vom Vorabend knülle und ein anderer wollte aus irgendnem anderen Grund nicht mit, der mir grad nicht mehr einfällt. Also rein in den Zug und dann erstmal ins Cave. Eine typische Metal-Kneipe, voller Poster und Leuten in schwarzen Klamotten. Sehr angenehm. Nach zwei bis 23 Bier fangen wir an zu darten und ne Runde Kicker zu spielen. Das macht aber nur solange Spass, bis sich das unscheinbare Mädchen auf der anderen Seite als Kicker-Göttin entpuppt. Keine gewonnenen Spiele mehr, Schweinerei! Es ist aber auch schon so um halb 2 rum und Zeit sich nach was anderem umzusehen. Hier ist nämlich bald nix mehr los. Was anderes, das heisst möglichst in der Nähe und hat noch möglichst lange auf

Da bleibt nur das MTC auf der Zülpicher. Eine Keller-Bar/-Kneipe/-wasauchimmer. Eine hübsche Bedienung haben die und ich erkenne gleich die ein oder andere Nase aus dem Cave. Pogo tanzen und Bierchen trinken (der Sascha trinkt mehr als er tanzt, weshalb er bald auf Cola umsteigt). Oder auch mal ne halbe Stunde ruhig rumstehn und sich die Menge anschauen. Oder einfach nur lustiges sinnbefreites Zeug quatschen. Der Alkoholpegel lässt sich mit Bier prima in gewisse Bahnen lenken. Und die Mischung zwischen Punkrock, Metal, Alternative und Hardrock ist genau das richtige für den Moment. Das ist auch das schöne an Metallern, Punkern und Konsorten. Mögen sie auch auf Normalo- oder Ich-höre-eigentlich-alles-Menschen abschreckend wirken, so sind sie doch geselliger und freundlicher als jeder Hiphopper den ich bis jetzt kennenlernte. Ich-höre-eigentlich-alles-Menschen hören nach eigener Aussage aber auch Florian Silbereisen und Tokio Hotel. Ich finde, die sollten sich dazwischen mal irgendwo festlegen. Sie haben doch immer irgendwelche Songs, die sie lieber mögen als andere.

Zurück zum Thema: Irgendwann leert sich das MTC merklich. Ich werde von einem Mädel auf der Tanzfläche angequatscht. Was ich denn so mache? – „Bier trinken.“ – Nein, was ich sonst so mache? „Tanzen.“ Nein, was ich in meinem Leben mache? – „Ist doch nicht so wichtig.“ Ich erzähle irgendwas. Die Tante geht mir ja jetzt schon auf den Keks. Aber sie bringt mich auf eine Idee, weil sie fragt ob ich noch in den „Venus-Keller“ gehen will. Der Venus-Keller ist so eine Art Absacker-Kneipe. Nur schlimmer, die haben glaub ich noch bis 9:00 Uhr morgens auf. Jedenfalls wollte ich da schon immer mal gewesen sein, nur um es mal gesehen zu haben. Ich bin ja ein neugieriger Mensch. Ich kümmere mich nicht länger um die Tante und wir beschließen, da mal reinzugehn.

Das war aber gar nicht so einfach. Kommt man nämlich im Venus-Keller die Treppe runter, erwartet einen dort neben stickiger Luft (die immerhin von einem Hochgeschwindigkeitsdeckenventilator umhergewirbelt wird) teures Bier, totale Enge, Partysound aus krächzenden Boxen und die Tante die ich mir eben schon nicht schön saufen konnte. Wir bleiben auch nur auf 2 Bier in ebendieser Ecke, die man nicht unbedingt ein zweites Mal sehen muss. Draußen erwartet uns grelles Licht. Wahh! Es ist Tag! Verdammt, ich brauche eine Sonnenbrille. Hab ich aber nicht und darum muss es auch so gehen.

Eine insgesamt sehr berauschende Nacht, so dass wir – nach dem Stopp beim Fastfoodverticker unserer Wahl – im Zug einschlafen und eine Station zu weit fahren. Ich erinnere mich noch, wie ich ungläubig vor dem Fahrplan stehe und mich frage, warum zur Hölle wir denn jetzt in die andere Richtung fahren müssen. Trotzdem kamen wir noch gut Zuhause an, es war etwa 9:15 als ich glücklich ins Bett fiel.

Nicht klicken

Posted in Web on 16. April 2008 by zaubaer

Tut es nicht! Ihr wisst doch wie das wieder endet, ihr neugierigen Menschen ;-). Also: Nicht klicken!