Auf zu neuen Welten

Posted in Homepage, Leben on 25. März 2009 by zaubaer

„Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders“ (Herbert Grönemeyer)

Ich scheine ja ein Mensch zu sein, der in der Veränderung lebt. Die Städte kommen und gehen, ich bin viel unterwegs und vieles ändert sich. Manchmal nur Kleinigkeiten und nach Monaten fällt mir auf, dass etwas anders ist. Es gibt auch viele mittelgroße Veränderungen, an die ich mich meistens recht schnell gewöhne. Und dann gibt es da noch solche Umbrüche, die wirklich einiges ändern. Ab und an ist es die Liebe, aber sie scheint mich zur Zeit nicht sehr zu mögen.

Diese Umbrüche ziehen meistens noch weitere Veränderungen nach sich. Wenn sich schonmal was Großes ändert, kann man doch gleich die Gelegenheit nutzen und ein bisschen entrümpeln. Und das will ich tun.

Genug nun des philosophierens. Schließlich hab ich nicht sowas wie Philosophie studiert. Fertig mit dem Studium bin ich trotzdem und damit verlasse ich auch München, wo ich in den letzten dreieinhalb Jahren gewohnt, studiert und gefeiert habe. Erstmal geht es ein paar Monate wieder nach Köln (worüber ich garnicht traurig bin).

Schluss mit dem Studentenleben! Auf zum arbeitenden Volk! Aber schön wars doch, so in den Tag hinein leben zu können, eine gute Mischung aus Party und Studium zu finden. Eine wundervolle Zeit.

Was ändert sich noch? – Hier auf der Seite wird sich etwas ändern. Aber was, verrat ich noch nicht. Ich muss jetzt nochmal eben die letzten Tage genießen :)

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Berlin

Posted in Leben, Web on 29. Januar 2009 by zaubaer

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Angenehme mit dem Interessanten verbinden. Das hab ich Anfang April vor, wenn ich nach Berlin fahre. Und da ich zu der Zeit sowieso Urlaub machen wollte, passt das ganz gut. Zum einen ist in Berlin die Re:publica (ich werde dann von dort bloggen) und zum anderen freue ich mich, Bekannte wiederzutreffen und einige virtuelle Bekanntschaften in Reale umzuwandeln ;).

Ach ja, und das Feiern soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Ist alles schon in Planung :)

Im Moment hab ich aber erstmal noch einiges zu tun. Bis dahin also!

Alles Weg!

Posted in Web on 12. Januar 2009 by zaubaer

Alles ist weg. Also wirklich alles. Der Super-GAU schlechthin. Mir fehlen die Worte und „ärgerlich“ ist weit untertrieben. Denn da waren ja auch wichtige Sachen dabei, vom Studium zum Beispiel. Meine Bilderssammlung! Die Musik, meine Dokumente! Der ganze Rest. Ca. 150 Gigabyte davon sind unersetzbare Daten. Futsch! %§$“/#!

Wie es dazu kam? Kurz gesagt: Beim Backup aufspielen ist mir mein Backup abgeraucht. Ob noch was zu retten ist? Diverse Datenwiederherstellungsprogramme haben bis jetzt nichts gebracht. Die Festplatte ist wohl noch OK, hat aber alles vergessen, was jemals drauf war. Narf. Mein letztes DVD Backup ist schon über ein Jahr her und selbst da ist nicht alles drauf. Waaaahhhh!

[
Edit: Mit einigem Geschick und den richtigen Tools konnte ich das Wichtigste  wiederherstellen. Vor allem die 5GB Fotos sind wieder da. Dass die Bilder meiner Ex nicht mehr dabei sind, ist jetzt nicht so tragisch ;). Einige Excel-Tabellen fehlen auch noch, aber die muss ich wohl neu erstellen.
]

Geilste Aufgabenstellung ever

Posted in Leben, lol on 9. Januar 2009 by zaubaer

„Ihr Traum ist es mit Ihrem Dreier-BMW über die Leopoldstraße mit 200kmh zu brettern. Nehmen Sie an es gibt keine Straßenverkehrsordnung, nur die Café-Besitzer würden entscheiden ob Sie das machen dürfen oder nicht. Wie viel wären Sie bereit für Ihren Traum zu bezahlen? Glauben Sie, dass das die gesunkenen Einnahmen der Café-Besitzer (durch Lärm/Abgasbelastung) kompensieren könnte? […]“

Na, wieviel wärest Du zu zahlen bereit?

Feiern zwischen den Tagen

Posted in Leben on 6. Januar 2009 by zaubaer

Mit „zwischen den Tagen“ bezeichnet man üblicherweise die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, jene Zeit, in der viele meines Alters mal Zuhause bei ihren Eltern vorbeischauen (ganz biblisch, als gäbe es eine Volkszählung), viele Menschen Urlaub haben und Schwimmbäder dicht sind. Auch ich machte mich auf zu dem Ort, den ich meine Heimat nenne und der sich im angenehmen Dunstkreis Kölns befindet. Nicht nur wegen der Familie, sondern vielmehr um alte Freunde wiederzusehen und natürlich zu feiern.

Jeden einzelnen der Abende aufzuzählen, an denen ich unterwegs war sprengte hier allerdings den Rahmen. Nein, nein. Aber es war zum Großteil klasse, deshalb will ich hier eine kleine Zusammenfassung geben:

  • Schwesterlein und Sascha eingepackt – helle nervige, weibliche Stimme (Cave) – Abrocken (MTC) – auf dem Heimweg wieder umkehren und weiterfeiern bis Ultimo (Roonburg) – das war der Freitag vor Weihnachten in Köln.
  • Spät an der Hütte ankommen, freudige Begrüssung – Neuigkeiten mit Freunden austauschen – tanzen à la 3 Tenöre – weitertanzen auf engem Raum – Jemand verbrennt sich am Ofen und kühlt die Stelle mit einem eisernen Vorschlaghammerkopf – schlafen von 3 bis 5 Uhr – das war der 23. an der Pfingsthütte.
  • Ein wenig Wärme durch den Heizpilz, später mehr durch das Feuer – alte Freunde und neue Gesichter – Irish Coffee und Bier bis zum Abwinken – um 4 Uhr 800m Heimweg – das war der Irish Coffee-Abend beim Sascha.
  • Raclette im Partykeller – kaum ein ernsthaftes Gespräch (Mann, war das klasse!) – um Mitternacht böllern auf der Straße – Leute, die Fleischsaft trinken (unwissentlich … chrchrchr) – Titellieder alter Zeichentrickserien erraten (und laut mitsingen) – um halb 9 Uhr morgens zu zweit das letzte Bier leeren – na, was war das wohl? Genau, Silvester und zwar beim Jens.

Es war, als wäre ich nie weggewesen. Als hätte ich die Freunde nie zum Studieren in München zurückgelassen. Gleichzeitig leben, als würde man sich nie wieder sehen. Eine ehrliche Freundlichkeit, die in dem Menschen liegt und die es so nur im Rheinland gibt. Ich möchte noch mehr darüber schreiben, vielleicht später einmal.

Feiern in München IV

Posted in Leben on 16. Dezember 2008 by zaubaer

Da ich am Vorabend bei einer Geburtstagsfeier in der Schandgeige schon genug für 2 Abende getrunken hatte, fahre ich am Samstag also mit dem Auto zum Kunstpark. Da sonst keiner mit will, zieh ich mit Dani alleine los. Nach einer – zugegebenermaßen – etwas umständlichen  Parkplatzsuche in der Nähe des Ostbahnhofs sind wir auch so gegen 12 Uhr da.

Erstes Ziel: Der Titty Twister. Das ist eine kleine, aber feine Bar ganz im Stil des gleichnamigen Ladens aus dem Film „From Dusk Till Dawn“. Hier läuft Metal und Hardrock, also ganz mein Geschmack. Zudem ist es nicht ganz eine Bar wie jede andere. Nach dem seltsamen Blick des Türstehers und der ausweichenden Antwort auf die Frage, warum ich denn Danis Eintritt nicht mitbezahle (ich Unhold aber auch!) betreten wir den Laden. Er ist voll. Sogar so voll, dass kaum noch Platz zum Pogen ist. Es sind eben mal wieder ein paar Junggesellenabschiede unterwegs. Dani und ich drängen uns erstmal zur Bar, um den Tequilagutschein vom Eingang einzulösen und gleich was zu trinken zu bestellen. Aus meinem „Die zwei Tequila, ein Wodka-Bull und eine Cola“ macht der Barmann zwei Tequila, einen Wodka-Bull und einen Wodka-Cola. Schön, gut dann trink ich den halt. Schließlich fahr ich erst in ein paar Stunden. Wir suchen uns ein Plätzchen mit weniger Durchgangsverkehr und erfreuen uns an der Musik. Das ist das Schöne an solchen Läden, die Leute kommen hierher, weil sie die Musik mögen und man sieht selten ein unzufriedenes Gesicht. Eine nette Atmosphäre. Bis zu dem Punkt, an dem die Stripperin auf die Bar steigt und anfängt zu Tanzen. Dann werden Angetrunkene schonmal etwas rücksichtslos, um mehr davon zu sehen. „Halb so wild,“ denk ich mir, „schließlich sind wir hier unter Metallern.“ Die sind nämlich meistens ganz freundlich. Eine seltsame Ausnahme bildet der langhaarige Typ Mitte 30, den die Musik mehr zu beeindrucken scheint als die Stripperin und der das bewegungsintensiv kundtut.

Neben der Stripperin, die hier etwa zweimal am Samstag Abend auftaucht, passiert samstags im Titty Twister noch etwas anderes, auf das sich vor allem Dani freut: Tequila-Runden. An den zwei Bars steigen die Barkeeperin und der Barkeeper auf den Tresen und gießen den lechzenden Gästen Tequila in den Mund. Dazu läuft – klassisch – der Tequila-Song. Danach merke ich schon, wie Dani langsam unruhig wird. Es ist immernoch proppenvoll hier und sie möchte ja noch ins Willenlos. Eine etwas ungewöhnliche Helligkeit reißt mich aus meinen Gedanken. Ich drehe mich um und sehe den Barmann hinter der anderen Bar Feuer spucken. Sieht natürlich cool aus, vor allem als er versehentlich Teile der Einrichtung in Brand setzt. Aber es ist einfach passend, als die aufgehängten Plastiktotenköpfe an der Decke anfangen, von Innen zu brennen. Wir trinken noch eine Cola und machen uns dann auf den Weg. Der Frage des Türstehers, warum wir schon gehen, kann ich wieder nur mit einem Schulterzucken beantworten. Ich mag den Laden.

Das Willenlos. Darüber berichtete ich ja schon einmal. Nun ist es ja nicht so, dass ich dort immer nüchtern bin. Dieses Mal wär ich es gerne nicht gewesen. Viel junges Gemüse ist an diesem Abend dort, die Hälfte der Musik mag ich nicht, da hätt ich doch gerne zwei bis vierundreißig Bier. Die alkoholfreien Cocktails decken sicher noch den morgigen Tagesbedarf an Vitaminen. Nicht viele ansprechende Frauen sind heute da. Und wenn selbst Dani sagt, dass bei einem Mädchen (enges, die Rettungsringe betonendes Top, betrunken) schon alles zu spät ist, dann muss da doch was dran sein. Dennoch halte ich es eine ganze Weile lang aus, war ich doch früher mal fast jede Woche hier.  Als aber Lieder kommen wie „Krawall und Remmidemmi“ oder „Drei Tage wach“, hört es langsam auf. Das letzte Mal, als die hier liefen, bin ich in den Titty Twister geflüchtet. Aber Dani sieht nicht danach aus, als wollte sie da heute nochmal rein. Sehr schade. Einige Minuten später gehen wir dann.

Nächstes Mal trink ich wieder was. Oder bleibe im Titty Twister. Oder besser beides! ;)

Back in Black Teil 2

Posted in Homepage, Leben on 16. Dezember 2008 by zaubaer

Nun ist es ja schon eine geraume Weile her, dass ich hier wieder etwas Aktivität ankündigte. Da kam mir nur einiges dazwischen. Sei es der chronische Zeitmangel oder die Schreibunlust, irgendwie hab ich’s nicht geschafft. Das soll sich jetzt ändern. Schließlich gib es wieder etwas zu erzählen. Das ist nämlich noch so ein Punkt, der mich vom Schreiben abgehalten hat: War ich mal feiern, passierte entweder nichts aufregendes oder es wäre ohne ausführliche Details zu den Personen nicht schreibenswert gewesen. Und ich möchte hier natürlich niemanden bloßstellen.

Da ich zwischen den Tagen in Köln sein werde, alte Freunde besuchen und mit ihnen feiern gehen werde, wird es da auch bestimmt neuen Stoff geben.

Bis dahin!