Feiern zwischen den Tagen

Mit „zwischen den Tagen“ bezeichnet man üblicherweise die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, jene Zeit, in der viele meines Alters mal Zuhause bei ihren Eltern vorbeischauen (ganz biblisch, als gäbe es eine Volkszählung), viele Menschen Urlaub haben und Schwimmbäder dicht sind. Auch ich machte mich auf zu dem Ort, den ich meine Heimat nenne und der sich im angenehmen Dunstkreis Kölns befindet. Nicht nur wegen der Familie, sondern vielmehr um alte Freunde wiederzusehen und natürlich zu feiern.

Jeden einzelnen der Abende aufzuzählen, an denen ich unterwegs war sprengte hier allerdings den Rahmen. Nein, nein. Aber es war zum Großteil klasse, deshalb will ich hier eine kleine Zusammenfassung geben:

  • Schwesterlein und Sascha eingepackt – helle nervige, weibliche Stimme (Cave) – Abrocken (MTC) – auf dem Heimweg wieder umkehren und weiterfeiern bis Ultimo (Roonburg) – das war der Freitag vor Weihnachten in Köln.
  • Spät an der Hütte ankommen, freudige Begrüssung – Neuigkeiten mit Freunden austauschen – tanzen à la 3 Tenöre – weitertanzen auf engem Raum – Jemand verbrennt sich am Ofen und kühlt die Stelle mit einem eisernen Vorschlaghammerkopf – schlafen von 3 bis 5 Uhr – das war der 23. an der Pfingsthütte.
  • Ein wenig Wärme durch den Heizpilz, später mehr durch das Feuer – alte Freunde und neue Gesichter – Irish Coffee und Bier bis zum Abwinken – um 4 Uhr 800m Heimweg – das war der Irish Coffee-Abend beim Sascha.
  • Raclette im Partykeller – kaum ein ernsthaftes Gespräch (Mann, war das klasse!) – um Mitternacht böllern auf der Straße – Leute, die Fleischsaft trinken (unwissentlich … chrchrchr) – Titellieder alter Zeichentrickserien erraten (und laut mitsingen) – um halb 9 Uhr morgens zu zweit das letzte Bier leeren – na, was war das wohl? Genau, Silvester und zwar beim Jens.

Es war, als wäre ich nie weggewesen. Als hätte ich die Freunde nie zum Studieren in München zurückgelassen. Gleichzeitig leben, als würde man sich nie wieder sehen. Eine ehrliche Freundlichkeit, die in dem Menschen liegt und die es so nur im Rheinland gibt. Ich möchte noch mehr darüber schreiben, vielleicht später einmal.

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