Archive for the Leben Category

Abwesenheitsnotiz

Posted in Leben, Web on 19. Juni 2008 by zaubaer

Nun geht es los! Die heiße Phase meiner Diplomarbeit. Wie schon in den letzten Wochen werde ich auch die nächsten 3-4 Wochen kaum Zeit finden, aktiv zu bloggen. Mein Twitter-Account leidet auch schon unter meiner Abwesenheit, aber es gibt eben im Moment wichtigere Dinge.

Aber keine Angst, ihr Leser. Ich werde danach weiterbloggen, weitertwittern und wieder ansprechbar sein. Habt ein wenig Geduld.

Bis dahin.

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Pfingsthütte 2008

Posted in Leben on 16. Mai 2008 by zaubaer

Wahnsinn, was für ein Wetter! Ich bin so rot im Gesicht von Montag Nachmittag. „drei kühe und nen wald verfeuern aber keinen lichtschutz“ sagt B.

feuer

Das war aber auch klasse! Viele coole Leute, ne Menge Spass und viel Alkohol. Dazu noch Wetter wie auf den Malediven. Das haben aber wohl alle mitbekommen, die nicht den Fehler gemacht haben, Deutschland über Pfingsten zu verlassen. Festival-Feeling, abends ums Feuer sitzen, nachts ums Feuer sitzen, morgens ums Feuer sitzen. Mal ein bis 3 Stunden auf einem der Sofas schlafen, ab und zu zum Duschen nach Hause. Etwa 15 Stamm-Leute und abends immer eine Menge Freunde und Besucher. Lustige Szenen mit Betrunkenen, aber keiner verletzt sich ernsthaft. Unkraut vergeht eben nicht. Zu jeder Tages- und Nachtzeit grillen, wenn man Hunger hat. Oder Rührei über der Glut machen. Sich darüber amüsieren, dass alle CD’s innerhalb von 5 Stunden in der Hütte mit Bier überschüttet und zerkratzt sind oder dass seit 3 Stunden dieselbe CD läuft und sie dann endlich austauschen.

tag

Das ist Pfingsten auf der Pfingsthütte. Hab ich was vergessen? Bestimmt. Ich freue mich auf das nächste Mal :D

nacht

Dies und Das

Posted in Leben on 7. Mai 2008 by zaubaer

Oh, der letzte Eintrag ist ja schon was länger her, da muss etwas passieren. Und ein Impressung brauche ich auch noch … mal sehn wo ich mir eins klaue. Zwar bin ich zur Zeit vielbeschäftigt mit meiner Diplomarbeit, aber so ein bisschen Zeit bleibt auch. Zumal ich grade den Lehrstuhl nicht erreiche. schneyra nannte es schon einen Leerstuhl ;)

Ich hoffe, das Wetter hält sich noch bis nach Pfingsten, sonst wird das Wochenende nur halb so schön. Am Wochenende bin ich nämlich Zuhause. 4 Tage feiern auf der Pfingsthütte! Und das sieht so aus:

Da feiern wir nun schon seit Jahren jedes Jahr an Pfingsten von Samstag bis Montag durch (ok, zwischendurch mal Zuhause Duschen). Ein riesen Spass wird das. Ok, und es wird ziemlich alkoholisch. Hier an der Strichliste zu sehen (1 Strich = etwa 0,5l). Ein lockeres Zusammensein, ohne Verein, Verpflichtungen. Alles freiwillig und dementsprechend regiert die Anarchie auch ein bisschen. Probleme gab’s aber noch nie.

Natürlich werde ich nächste Woche darüber berichten und ich freue mich jetzt schon auf die irren Fotos :)

Edit: Nein, wir sind nicht alle Punks. Ein paar Dorfkinder, ein paar Städter und einige, die einfach daran Spass haben, mal etwas anders zu feiern.

Feiern in Köln I

Posted in Leben on 22. April 2008 by zaubaer

Wenn ich schonmal Zuhause bin, dann muss ich auch immer weggehen. Schnappe mir meine besten Freunde und auf gehts nach Köln. Es mag äußerlich schönere Städte geben, aber keine ist so symphatisch. Wenn es auch Ecken gibt, die man nur einmal sehen will. Doch dazu gleich mehr.

Diesmal sind wir nur zu Zweit. Einer war noch vom Vorabend knülle und ein anderer wollte aus irgendnem anderen Grund nicht mit, der mir grad nicht mehr einfällt. Also rein in den Zug und dann erstmal ins Cave. Eine typische Metal-Kneipe, voller Poster und Leuten in schwarzen Klamotten. Sehr angenehm. Nach zwei bis 23 Bier fangen wir an zu darten und ne Runde Kicker zu spielen. Das macht aber nur solange Spass, bis sich das unscheinbare Mädchen auf der anderen Seite als Kicker-Göttin entpuppt. Keine gewonnenen Spiele mehr, Schweinerei! Es ist aber auch schon so um halb 2 rum und Zeit sich nach was anderem umzusehen. Hier ist nämlich bald nix mehr los. Was anderes, das heisst möglichst in der Nähe und hat noch möglichst lange auf

Da bleibt nur das MTC auf der Zülpicher. Eine Keller-Bar/-Kneipe/-wasauchimmer. Eine hübsche Bedienung haben die und ich erkenne gleich die ein oder andere Nase aus dem Cave. Pogo tanzen und Bierchen trinken (der Sascha trinkt mehr als er tanzt, weshalb er bald auf Cola umsteigt). Oder auch mal ne halbe Stunde ruhig rumstehn und sich die Menge anschauen. Oder einfach nur lustiges sinnbefreites Zeug quatschen. Der Alkoholpegel lässt sich mit Bier prima in gewisse Bahnen lenken. Und die Mischung zwischen Punkrock, Metal, Alternative und Hardrock ist genau das richtige für den Moment. Das ist auch das schöne an Metallern, Punkern und Konsorten. Mögen sie auch auf Normalo- oder Ich-höre-eigentlich-alles-Menschen abschreckend wirken, so sind sie doch geselliger und freundlicher als jeder Hiphopper den ich bis jetzt kennenlernte. Ich-höre-eigentlich-alles-Menschen hören nach eigener Aussage aber auch Florian Silbereisen und Tokio Hotel. Ich finde, die sollten sich dazwischen mal irgendwo festlegen. Sie haben doch immer irgendwelche Songs, die sie lieber mögen als andere.

Zurück zum Thema: Irgendwann leert sich das MTC merklich. Ich werde von einem Mädel auf der Tanzfläche angequatscht. Was ich denn so mache? – „Bier trinken.“ – Nein, was ich sonst so mache? „Tanzen.“ Nein, was ich in meinem Leben mache? – „Ist doch nicht so wichtig.“ Ich erzähle irgendwas. Die Tante geht mir ja jetzt schon auf den Keks. Aber sie bringt mich auf eine Idee, weil sie fragt ob ich noch in den „Venus-Keller“ gehen will. Der Venus-Keller ist so eine Art Absacker-Kneipe. Nur schlimmer, die haben glaub ich noch bis 9:00 Uhr morgens auf. Jedenfalls wollte ich da schon immer mal gewesen sein, nur um es mal gesehen zu haben. Ich bin ja ein neugieriger Mensch. Ich kümmere mich nicht länger um die Tante und wir beschließen, da mal reinzugehn.

Das war aber gar nicht so einfach. Kommt man nämlich im Venus-Keller die Treppe runter, erwartet einen dort neben stickiger Luft (die immerhin von einem Hochgeschwindigkeitsdeckenventilator umhergewirbelt wird) teures Bier, totale Enge, Partysound aus krächzenden Boxen und die Tante die ich mir eben schon nicht schön saufen konnte. Wir bleiben auch nur auf 2 Bier in ebendieser Ecke, die man nicht unbedingt ein zweites Mal sehen muss. Draußen erwartet uns grelles Licht. Wahh! Es ist Tag! Verdammt, ich brauche eine Sonnenbrille. Hab ich aber nicht und darum muss es auch so gehen.

Eine insgesamt sehr berauschende Nacht, so dass wir – nach dem Stopp beim Fastfoodverticker unserer Wahl – im Zug einschlafen und eine Station zu weit fahren. Ich erinnere mich noch, wie ich ungläubig vor dem Fahrplan stehe und mich frage, warum zur Hölle wir denn jetzt in die andere Richtung fahren müssen. Trotzdem kamen wir noch gut Zuhause an, es war etwa 9:15 als ich glücklich ins Bett fiel.

Notizen III

Posted in Leben, Web on 14. April 2008 by zaubaer

Trotz wenig Schlaf und frühem Aufstehen war ich heute recht fit. Also sammelt sich einiges:

  • Am Freitag hatte ich mich spontan entschlossen, mich mit OrangeFy in der Altstadt zu treffen und einen netten Abend im Zerwirk zu verbringen, wobei der DJ einen wenig netten Musikgeschmack hatte. Interessant ist allerdings, dass sich das ganze innerhalb von 20 Minuten über Twitter angebahnt hat. Und dass ich von der lustigen Runde empfangen wurde mit: „Hey, Du bist also der Internetmensch. Dafür siehst du aber ganz gut aus, gar nicht so wie man sich das vorstellt.“
  • Grade eben bei Josh Harrow entdeckt: Teste deine Tippgeschwindigkeit. Gabs zwar schonmal, ist aber immer wieder nett. Hier mein erster Versuch mit meinem selbst angeeigneten 8-Finger-System. Das sind 383 Zeichen pro Minute, ist das gut?:
  • Ein Kommilitone von mir wird eine Diplomarbeit über Awareness in Social Networking Services schreiben, in der Twitter eine interessante Rolle spielen dürfte. Mehr dazu dann demnächst.
  • Dürfen Rechtsradikale ihre Wäsche auf links waschen?
  • Ich würd ja gern noch mehr schreiben, aber meine Kreativität macht grad Pause und ich hab auch so wenig Zeit.

Edit: Ich komme inzwischen auf 69 Wörter/Min und 419 Anschläge^^

Feiern in München III – Dekadenz

Posted in Leben on 8. April 2008 by zaubaer

Dekadenz (v. frz.: décadence; < lat.: de- ab, cadere fallen) beschreibt einen kulturellen Niedergang. Der Begriff setzt voraus, dass es objektiv bessere oder wünschenswertere gesellschaftlich-kulturelle Zustände gebe. Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff Dekadenz überwiegend gleichgesetzt mit Verschwendung oder Übermaß im Sinne eines sozial schädlichen Abweichens von einer natürlichen und allgemein üblichen Lebensform. (Quelle)

München im kulturellen Niedergang? Jeder Münchner würde so einer Aussage widersprechen. Die Menschen dieser „schönen Stadt“ sehen aber von außen betrachtet etwas anders aus, als sie sich sehen. Wie sich ein Besucher in Köln über Offenheit und rheinländische Frohnatur wundern mag, wundert sich der Besucher in München über Arroganz, das Gefühl, sich doch in einem Bauerndorf zu befinden und nicht zuletzt das sozial schädliche Übermaß. Die Schönen und Reichen kümmern sich eben nicht um die sozial Schwachen. Das hat ein bisschen was von Lehnherrschaft. Wer nichts hat, kriegt auch nichts – keine Arme, keine Kekse.

Nun aber endlich zu dem Abend, am Donnerstag letzter Woche. Marc hatte mich gefragt, ob ich nicht mit einigen Kommilitonen ins Max&Moritz kommen wolle. Nicht mein Fall, normalerweise. Aber da wir zu Mehreren waren, versprach es trotzdem ein guter Abend zu werden und den Eintritt gabs durch ausgedruckte Gutscheine auch umsonst.

Tja das Max&Moritz ist schon ein prima Schuppen. Die haben echt einiges aus dem Keller rausgeholt, sieht super aus. Die Getränke sind für München auch relativ billig. Erst in Richtung Garderobe erkennt man den alten Keller. Tja sonst ist mir hauptsächlich die Musik aufgefallen. Nahezu nur Hiphop und RNB. Tut mir Leid, aber auch wenn ich in der Lage bin, meinen Körper dazu ein bisschen zu bewegen: aber das ist doch keine schöne Musik. Sowas wie „Bettina, pack deine Brüste ein!“ oder „Krawall und Remmidemmi“ haben wir doch früher als 15jährige aus Spass auf Tapes aufgenommen und mit dem Mund die Musikgeräusche nachgeahmt.

Zum Glück hatten wir geplant, nach grob 2 Stunden nebenan in die 089-Bar (und das zugehörige Pacha) zu gehen. Ab 6 Leuten wird es aber schwierig, alle gleichzeitig zu etwas zu bewegen. So dauerte es auch einige Zeit (und 2 Leute gingen glaub ich verloren) bis alle drüben in der 089-Bar waren. Immerhin war hier die Musik abwechslungsreicher. Außerdem kann es natürlich nicht sein, dass in einem der nobelsten Clubs Münchens totales Rauchverbot ist und die Reichen es sich nicht erlauben können, auch drinnen zu Rauchen. Also gibts da so ne Art beheiztem Vorraum mit Bar, wo man rauchen darf.

Interessant waren auch die Menschen in diesem Club. Nachdem ich irgendwann mit einem Bier von der Bar wiederkam, wurde ich empfangen mit „Hey du standest grade neben Bushido!“ … – „Wer isn das?“ … – „Na, der Typ da hinten!“ – „Hm ok. *schulterzuck*“ … Ich hätte den Kerl nichtmal erkannt, wenn er mir was vorgerappt hätte. Das sind Leute mit denen ich nun wirklich nichts zu tun haben brauche. Genau wie mit diesem Michael Amman (oder so ähnlich), mit dem sich alle Mädels fotografieren lassen wollten. Versteh ich nicht. Ne im Ernst, Leute, was macht ihr? Glaubt ihr, dass etwas von dem Glanz des Pseudo-Stars auf euch abfällt? Geht es euch danach besser? Was habt ihr davon? All das ist so oberflächlich, fassadenhaft. Aber lustig wäre ein Gespräch mit Bushido schon geworden. Ich als alter Metaller hätte ihm echt mal sagen wollen, er solle mal in die Schule gehen, bevor er wieder Texte schreibt. Eigentlich ist das, was er tut Verführung von Minderjährigen, Verführung zur Dummheit. Ob ihm das klar ist? Für die Leute die seine Musik hören, ist das Punk denke ich. Rebellion gegen eine vorgegebene Moral. Aber doch nicht dadurch, dass man Bildung ausschaltet!?

Irgendwann hab ich aber doch noch eine interessante Gesprächspartnerin gefunden und ohne irgendwelche weiteren Absichten haben wir uns einfach nur unterhalten. Das muss es halt auch mal geben. Die Feier ging dann auch irgendwann zuende, als die Züge in München wieder fuhren (es muss also nach 5 gewesen sein). Nach einem so alkoholischen Abend plagt einen aber auch immer der Heisshunger. Und kommt man dann an nem Macces vorbei, schlägt man sich nochmal den Ranzen voll. Ist bestimmt gut, nach all dem Bier (San Miguel ist als Bier übrigens nicht zu empfehlen … gibt Kopfschmerzen am nächsten Tag), vor allem für Leute die abnehmen wollen ;)

Es war Alles in Allem doch ein schöner Abend. Und er hat mich in der Ansicht bestärkt, dass ich nicht so gern in dekadente Clubs gehe, sondern lieber in solche, wo Leute mit zerrissenen Klamotten rumlaufen dürfen, die vielleicht auch nicht so viel in der Tasche haben. Die sind wenigstens noch sie selbst.

Klamotten

Posted in Leben on 31. März 2008 by zaubaer

Ich wurde gefragt:
– „Warum hast du in letzter Zeit immer schwarze Klamotten an?“

– „Wasn? Meine Hose ist dunkelblau und auf meinem Pulli sind so rot-gelbe Teile drauf…“